Ausbeutung Lausitzer Bodenschätze unter panamaischer Flagge

08.01.2012, HALO ENERGY Brüssel - Reiche Bodenschätze werfen neuen Glanz auf die Lausitz und wecken sie aus dem von der Braunkohlelobby verordneten Dornröschenschlaf. Als Tochter der panamaischen Minera S.A. wirbt die KSL Kupferschiefer GmbH um Schürfrechte in der Lausitz. Die Sorben, die First Nation der Lausitz seit über 1.600 Jahren, müssen jetzt den Ausgleich für abgeführte Milliardenwerte und deswegen auch noch ausstehende Grundrechte erkämpfen. In der Sorbenheimat wurden Edelmetalle im mehrstelligen Milliardenwert entdeckt. So neben 2,7 Millionen Tonnen Kupferschiefer auch Gold, Platin, Silber und Zink. Noch dominiert dort das Matrjoschka Prinzip. Denn die KSL GmbH ist nur eine Tochter der unter panamaischer Flagge schürfenden Minera S.A.; die wiederum eine Tochter der kanadischen Inmet Mining Firma ist. Inmet Mining steht dann unter Leitung eines Aachener Geologen, des CEO Jochen Tilk. Die ausstehende Bürgerbeteiligung könnte nun für etwas Vertragstransparenz sorgen. Ein Happy End wird die euphorische Schatzsuche aber nur finden, wenn neben Arbeitsplätzen auch satte Gewinne in die Region fliessen; so Investitionen in Bildung, in Lausitzer Hochschulen und die sorbisch-deutsche WITAJ Sprachinitiative.

"Angesichts reich sprudelnder Bodenschätze ist es eine sträfliche Mißachtung des Wählermandats, wenn die deutsche Politik weiter vorgaukelt, man sei angeblich noch auf den die Kulturlandschaften und sorbische Dörfer zerstörenden Kohlestromer Vattenfall angewiesen", erklärt HALO Initiator Ralph Kappler. "Bei Unklarheiten über die Legitimität der Schürfrechtvergabe gehört dann auch mal der vom deutschen Innenminister mit heißer Nadel zusammengeflickte Einigungsvertrag auf den Runden Tisch." Schon im Mai 2002 hatte das HALO ENERGY Netzwerk den internationalen Medien Fokus auf die Lausitz gelenkt. Mit einem Empfang Sorbischer Vertreter in Buckingham Palace sowie einer Konferenz in der Foreign Press Association hatte HALO von London aus die erste CleanTech Kampagne für die Lausitz lanciert.Solange sich aber das deutsche Innenministerium weiter als omnipotenter Demokratiestifter des kleinsten slawischen Volkes in derem seit über sechzehnhundert Jahren angestammten Heimatland aufplustert, wird es keine Vertragsfreiheit in der Lausitz geben. Denn selbst über 20 Jahre nach der deutschen Vereinigung gibt es noch nicht einmal eine demokratisch legitimierte Vertretung der Sorben. Das ist ein klarer Verstoß gegen EU-Rechte, nicht trotz sondern auch gerade wegen des Engagements verschiedener deutscher Innenminister, ob sie nun Schäuble, Shily oder De Maizaire heißen. In einigen Staaten Afrikas, Asiens oder Lateinamerikas erfolgt die Profit maximierte Ausbeutung von Bodenschätzen nur unter signifikanten Demokratiedefiziten. SCHATZSUCHE IM SORBENLAND Hintergrundartikel in POGROM Zeitschrift hier >



 

Sorben fordern Return für abgeschöpfte Milliardenwerte

HALO ENERGY, Brüssel 8. Jan 2011 - Die Sorben, eine der ältesten Minderheiten Deutschlands, fordern jetzt die demokratische Selbstbestimmung und einen angemessenen Return für aus der Lausitz abgeschöpfte Milliardenwerte. Die Lausitz ist ein an Bodenschätzen, wie Kupfer und seltenen Erden, reiches Land. Tief in der Lausitzer Erde wurde auch Neodymium gefunden, das zur Herstellung von Windturbinen benötigt wird. Damit erhellt sich die Perspektive der von der Braunkohle Lobby in der Vergangenheit als strukturschwach stigmatisierten Lausitz. Schon heute symbolisieren Umwelttechnologien mehr als jeder andere Industriesektor „Made in Germany“. Immer mehr Menschen arbeiten in wissensintensiven und regenerativen Technologiesektoren. „Es ist daher eine unverantwortliche Trägheit, wenn die deutsche Politik weiter so tut als gäbe es nur Vattenfall, als sei man auf diesen die Kulturlandschaften und sorbische Dörfer zerstörenden Kohlestromer noch angewiesen“, erklärt HALO Initiator Ralph Kappler. Bereits im Mai 2002 hatte HALO ENERGY als erste Organisation den weltweiten Medien Fokus auf die Lausitz Region gerichtet. Mit einem Empfang Sorbischer Vertreter in Buckingham Palace sowie einer Pressekonferenz in der Foreign Press Association hatte HALO von London aus die erste CleanTech Kampagne für die Lausitz lanciert. Als eine der ältesten Minderheiten Deutschlands haben Sorben bereits seit 1600 Jahren die an Bodenschätzen und Gewässern reiche Lausitz kultiviert. Während des DDR-Regimes wurden über 70 Lausitzdörfer allein durch die Ausbeutung der Kohlevorkommen zerstört, was die Zersetzung des sorbischen Volkes trotz verfassungsrechtlicher Garantien kultureller Integrität beschleunigte. Selbst nach über 20 Jahren der Deutschen Vereinigung gibt es noch keine demokratisch legitimierte Vertretung des sorbischen Volkes. Sämtliche Mittel sorbischer Institutionen werden darüber hinaus noch von einer durch Deutsche dominierten Stiftung kontrolliert. Was klar dem EU-Recht widerspricht. Doch die Lausitzer Sorben sind zuversichtlich. In über 1600 Jahren haben sie eine agile interkulturelle Kompetenz erworben. Die Lausitz stellt mit Stanislav Tillich den ersten sorbischen Ministerpräsidenten. Es sind nun vor allem junge Sorben und engagierte Lausitzer Bürger, die in Berlin und Brüssel gegen die einseitige Abschöpfung von Milliardenwerten und für eine nachhaltige Regionalentwicklung werben.  Von Tomaš Kappa / Ralph Thomas Kappler

 

 

 

 

DEUTSCHE MESSE AG wird Wettbewerbsfall in Brüssel

 

Brüssel - 23. Dez. 2010 - Die EU Kommission hat gegen die Deutsche Messe AG wettbewerbsrechtliche Untersuchungen in Folge einer 250.000.000 EURO Subvention eingeleitet. EU Wettbewerbshüter prüfen, inwiefern die Deutsche Messe AG und Hannover Messe ihre Stellung missbrauchen und wettbewerbswidrig den Markt verzerren. Bereits 2007 hatte die DEUTSCHE BANK Research in einer Studie vor "wachsenden Überkapazitäten im Messemarkt und Dumping Wettbewerb" gewarnt. Zum Ausbau der Kapazitäten stellte die Deutsche Bank fest: "Weil die Nachfrage nach Messeflächen mit den Kapazitätserweiterungen nicht Schritt hielt, sind Überkapazitäten von gut einem Drittel entstanden. Die Folge seien im internationalen Vergleich mit EUR 143 pro m2 relativ niedrige Standmieten und ein verstärktes Abwerben der Messen untereinander, um die Hallen zu füllen."

Die Wettbewerbsklage wurde von CLEAN MOVES Organisatoren, einer unabhängigen Plattform effizienter Mobilitätslösungen, bei der EU Kommission eingereicht. Die CLEAN MOVES wurde durch den Subventionstaumel der Deutschen Messe AG aus dem Markt gedrängt. CLEAN MOVES Initiator Ralph Kappler erklärte: "Diesem hochsubventionierten Drang zu deutscher Technologie- und Messemarktführerschaft stehen ergebnisoffene Technologieplattformen mit bereits marktfähigen Lösungen scheinbar im Weg. Die CLEAN MOVES hatte über vier Jahre in Folge auch mit internationalem Renommee erneuerbarer Mobilitätslösungen von London und Brüssel auf die Messe in Hannover gebracht." Von 2005 bis 2009 bildete die CLEAN MOVES die gesamte Bandbreite effizienter Mobilität auf der Hannover Messe ab. Ein Beleg für den Rang der CLEAN MOVES ist auch die Übernahme der Schirmherrschaft durch Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) sowie den Niedersächsischen Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP), dem jetzigen Bundesgesundheitsminister. Das CDU und FDP geführte Niedersachsen deklarierte die 250.000.000 EURO Subvention an die Deutsche Messe AG im Abwrack- und Wahlkampfjahr 2009 euphemistisch als Kapitalerhöhung. In einem Handelsblatt Interview hatte auch Werner Dornscheidt als Chef der Messe Düsseldorf erklärt: "Von 70 Messestädten arbeiten nur vier profitabel: Frankfurt, Nürnberg, Essen und Düsseldorf. Meiner Meinung nach haben nur die Messegesellschaften eine Existenzberechtigung, die sich auf Dauer selbst und damit ohne öffentliche Zuschüsse tragen", so Dornscheidt. Zur langfristigeren Sicherung des Messestandortes Deutschland werden daher auch Erfahrungen von autarken Messegesellschaften in Deutschland und internationaler Messegesellschaften in EU Mitgliedsstaaten eingeholt. Von 2005 bis 2009 hatte die CLEAN MOVES die gesamte Bandbreite energieeffizienter Mobilität auf die Hannover Messe gebracht. Ein Beleg für den Rang der CLEAN MOVES war auch die Übernahme der Schirmherrschaft durch die Niedersächsischen Wirtschaftsminister Philipp Rösler und Walter Hirche, sowie durch Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. Download Pressemitteilung hier >>>

 

 

Sorbische Lobby Trägheit

INTERVIEW SERBSKE NOWINY, 6. Dez. 2010: Schirmherr der diesjährigen X. Internationalen Konferenz artifizieller sorbischer Musik war niemand Geringeres als der Präsident des Europäischen Parlaments Jerzy Buzek. Initiiert hatte dieses Patronat Ralph Thomas Kappler ( Tomaš Kappa ), der aus Königswartha ( Rackecy ) stammt und heute in Brüssel als EU-Kommunikationsberater tätig ist. Über Lobby-Arbeit unterhielt sich mit ihm für Serbske Nowiny Cordula Ratajczak.

Wie kommt es, dass sie sorbische Lobby-Arbeit machen?
R. Kappler: Für mich ist das zuerst freiwillige Netzwerkarbeit, die von der Industrie finanzierten Lobbyisten sind eher Gegenspieler. Unsere Familie in Königswartha gehört zu den Tausenden Lausitzer Familien, die im Jahrhundert der deutschen Diktaturen auch unter massivem Zwang germanisiert worden sind. Das beschäftigt mich seit langem. Ich versuche Teile meiner sorbischen Identität für mich zurückzugewinnen. Und frage weiter: Wie kann das schlummernde Potenzial vieler Deutscher mit sorbischen Wurzeln auf moderne, Europa zugewandte Weise geweckt werden? Und wie können wir die Kompetenzen der aus der Lausitz abgewanderten Leistungsträger für die Region fruchtbar machen? Schließlich könnte so jeder von uns ein kleiner Botschafter der Lausitz werden.

Haben die Sorben eine Lobby?
R. Kappler: Eine starke Vertretung, wie sie etwa die Friesen, Dänen oder jüdischen Mitbürger haben, fehlt uns noch. Meiner Erfahrung nach findet auch durch die Funktionäre der Domowina keine zeitgemäße Netzwerkarbeit statt. Man ruht sich zu sehr auf alten Strukturen aus. Die Domowina liess ja selbst die von mir bereits 1992 initiierten Kontakte zum Buckingham Palace einschlafen, obwohl ich dort für sie einen Empfang organisiert hatte. Wo aber sind die jungen Sorben? Nicht alles hängt von finanziellen Mitteln ab. Manche Defizite haben eher mit unglaublicher Trägheit zu tun. Trägheit ist, wenn man so tut, als sei man auf die „Sponsorengelder“ der die letzten sorbischen Kulturlandschaften und Dörfer zerstörenden Braunkohle angewiesen. Das ist Unsinn, unredlich und eben auch Gedankenfaulheit. Denn in Sachsen, Deutschland und auch international gäbe es hunderte potenzielle Unternehmen, Organisationen und Stiftungen, die sorbische Themen zu ihrem Anliegen machen und fördern könnten – wenn man sie nur gezielt ansprechen würde. Das findet aber nicht statt. Wenn die Sorben sich also nicht aus der erstickenden Umklammerung von Vattenfall & Co freikämpfen, werden wir bald unter diesem atomar-fossilen Koloss unterge pflügt.

Wozu brauchen die Sorben eine Lobby?
R. Kappler: Ganz einfach zum Überleben. Netzwerkarbeit ist in der Demokratie selbstverständlich. Demokratie sollte eine sorbische Selbstverständlichkeit sein. Aber 20 Jahre nach der Deutschen Vereinigung gibt es noch nicht einmal eine demokratisch gewählte und legitimierte Vertretung des sorbischen Volkes! Ein Skandal und unhaltbarer Zustand. Sämtliche Mittel werden dazu noch von einer durch Deutsche dominierten Stiftung kontrolliert. Das widerspricht klar demokratischen Grundregeln und der EU-Politik. Das müssen wir nun stärker über Brüssel, und warum nicht auch über London oder Prag, auf die Agenda setzen
. Interview PDF-Download hier >>>

 



Atomwirtschaft betrügt schamlos Verbraucher

- Laufzeitverlängerung mit geringen Sicherheitsauflagen hätte kaum Einfluss auf Strompreise
- Der Steuerbürger zahlt für Atomrisiken und Endlagersanierung
- Atomkraftwerke sind mit nur 2,5 Milliarden Euro eklatant unterversichert

In ihrer Werbeanzeige für die Laufzeitverlängerung vom 21. August 2010 warben die deutschen Atomkonzernchefs: "Wohlstand sichern: Energie muss bezahlbar bleiben (...) Damit die Preise für alle bezahlbar bleiben, können wir bis auf weiteres nicht auf kostengünstige Kohle und Kernenergie verzichten." Dazu erklärt Astrid Schneider, Sprecherin für Verbraucherschutzpolitik der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus: „Gemeint haben die Konzernchefs damit nicht den Wohlstand der Stromkunden, sondern zuerst die Sicherung der Gewinne der Energiekonzerne.“ Die Energieszenarien, welche die Bundesregierung nur eine Woche nach der Anzeige der Atomkonzerne vorstellte, zeigen dass die Laufzeitverlängerung sei es um 12 oder um 28 Jahre für Atomkraftwerke kaum einen Einfluss auf die Strompreise hätte. Würden die Atomkraftwerke so wie vom Bundesumweltminister gefordert sicherheitstechnisch nachgerüstet, sind die Strompreise bei Laufzeitverlängerung um 28 Jahre für Industrie und Haushalte in den kommenden 20 Jahren sogar teurer als bei Fortsetzung des Atomausstieges. Denn es müssten über 49 Milliarden EURO in zusätzliche Sicherheitstechnik investiert werden. Nur bei Verzicht auf Sicherheitsauflagen würde der geringfügig um einen halben bis knapp einen Cent billiger, als ohne Laufzeitverlängerung.

Fazit: “Die Bundesregierung und die Chefs der Atomkonzerne belügen die Verbraucher. Billig ist Atomstrom nur für die Atomkonzerne. Was sie billig herstellen, verkaufen sie teuer. Selbst die Kosten zur Sanierung des maroden Endlagers Asse in Höhe von nun geplanten rund 3 Milliarden Euro werden weiter dem Steuerzahler aufgedrückt. Kommt es zum Störfall sind die Atomkraftwerke mit nur 2,5 Milliarden Euro eklatant unterversichert – der Steuerbürger zahlt.“ Damit nicht auch noch die hohen – bislang von den Rückstellungen nicht genügend abgedeckten - Abrisskosten von Atomkraftwerken am Steuerzahler hängen bleiben, muss der Atomausstieg möglichst rasch umgesetzt werden – und das so lange die Konzerne noch prall gefüllte Taschen haben. Denn die Kosten des Steuerzahlers für die strahlenden Überreste steigen dramatisch an: im Jahr 2011 soll bereits mit fast 500 Millionen EUR ein ganzes Drittel des Umweltetats nur für die Endlagersuche und Kernkraft ausgegeben werden. Komplette Pressemitteilung im DOWNLOAD hier >

 

 


"Störfall Atomkraft" im Berliner Abgeordnetenhaus

Brüssel/Berlin, 1. August 2010 - Eingeladen von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus räumten die Herausgeber der "Störfall Atomkraft" Publikation Karl-Wilhelm Koch, Astrid Schneider und Ralph Kappler mit Märchen der Atomlobby auf. Sie belegten analytisch, dass Atomkraft weder kostengünstig noch sicher ist. Klar wurde auch, dass Uran mitnichten eine einheimische Energiequelle ist und Deutschland durch Merkels Atompolitik in unverantwortliche Abhängigkeit undemokratischer Krisenregionen gelenkt wird. Denn laut EURATOM kamen 2009 über 27,4 Prozent der gesamten weltweit gewonnenen Uranproduktion aus der vormaligen Sowjetregion Kasachstans; einem geopolitischen Hexenkessel. Felicitas Kubala, umweltpolitische Sprecherin der Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus, forderte gerade auch für die deutsche Hauptstadt eine ökologischere und wirtschaftlich nachhaltige Energieversorgung. Ralph Kappler überraschte gleich zu Beginn der Podiumsdiskussion mit einem Zitat des unter dubiosen Umständen zurückgetretenen Bundespräsidenten. Denn es war eben dieser Horst Köhler, der erklärt hatte: „Ich kenne keinen einzigen seriösen Wissenschaftler, der behauptet, mit Atomenergie könnten unsere Energieprobleme gelöst werden.“ Kappler verwies dann auf Nachfolger Christian Wulff, der über Jahre als einer der wendigsten CDU Atompolitiker agiert hatte. Wulff wurde einige Tage nach der Podiumsdiskussion und erst nach drei quälenden Wahlgängen an Stelle des Bürgerrechtlers Joachim Gauck von Angela Merkel zum neuen Bundespräsidenten gekürt. Mit präzisen technischen Details belegte Dr. Valerie Wilms (MdB) als ausgebildete Ingenieurin am Beispiel des gegenwärtig wegen Störungen und schwerer Sicherheitsmängel stillstehenden Atomkraftwerkes Krümmel, wie gefährlich die veraltete und hochriskante Vattenfall Siedewasserreaktor-Technologie ist.

Immer mehr Uran kommt aus heißer Krisenzone Kasachstans
Astrid Schneider räumte mit einer der frechsten Atomlügen auf. Denn das Uran der deutschen Atommeiler kommt mehr und mehr aus unsicheren Krisenregionen. "Uran ist absolut kein einheimischer Energieträger, da Deutschland hier zu 100 Prozent importabhängig ist. Auch abhängig von Kasachstan, das in hochexplosiven Krisenherden zwischen Afghanistan, Pakistan, China, Russland und dem Iran liegt.“, erklärte die Grüne Abgeordnete Astrid Schneider. Die von der Industrie und dem Bundeswirtschaftsministerium systematisch verschleierte Uran Versorgungslage, kritisierte Schneider scharf. Denn selbst auf der Homepage des Bundeswirtschaftsministerium wird fälschlich behauptet, dass Uran eine „einheimische Energiequelle" sei, nur weil der Teilschritt der „Veredelung“ des Urans in Deutschland erfolge. Sie belegte anhand – auch beim IPCC kursierender Atom-Szenarien - dass die sogenannte nukleare Renaissance ideologisch getrieben auf spekulativen Uran-Ressourcen und eher spekulativen Technologien, wie z.B. auf der immer wieder in die weit entfernte Zukunft verschobenen schnellen Brütertechnologie oder der Nuklearfusion, fußt.

Deutsche Atommeiler sind allgemeingefährlich unterversichert
Wäre eine Energiezukunft mit mehr Atomkraft sicherer und billiger für die Verbraucher? „Im Falle einer Reaktorkatastrophe wären die deutschen Atombetreiber allgemeingefährlich unterversichert.“, so Astrid Schneider, die im Berliner Abgeordnetenhaus für Verbraucherschutz zuständig ist. Schneider erklärte, dass die Haftpflicht für Atomkraftwerke in Deutschland nur 2,5 Milliarden Euro beträgt. Laut Schweizer Atomaufsicht betrügen die erwarteten Kosten für einen GAU ca. 4.3 Billionen Euro. Dieser Schaden ist aber das 1700-fache (!) der lächerlich geringen Atom Haftpflichtsumme von 2,5 Milliarden Euro. Die gigantischen Schäden und Folgeschäden würden profithungrige Atomkraftbetreiber auf die Allgemeinheit und damit die geschädigten Bürger abwälzen. Nicht zu reden davon, dass Deutschland auf unabsehbare Zeit zur nuklear verseuchten „No Go Area“, also noch unter das Level eines dysfunktionalen Entwicklungslandes, herabsinken würde. Im Kontext des avisierten Energiekonzeptes der Bundesregierung wurden mit der Störfall Atomkraft Podiumsdiskussion vom 25. Juni 2010 die tatsächlichen Atomkosten, die Uranversorgungslage und Störfallbilanz thematisiert. Anhand einer aktuellen Studie wurde aber auch ein kontrastierender Ausblick von Dr. Christian Hey mit dem machbaren Umstieg auf 100% regenerative Energien bei weiter laufendem Atomausstieg geboten. Bei entsprechendem politischem Willen ist die regenerative Energiewende in 30 Jahren zu 100 Prozent möglich, so der Generalsekretär des Sachverständigenrates der Bundesregierung Christian Hey. Mehr zum STÖRFALL ATOMKRAFT unter:
www.vas-verlag.de . Finden Sie Pressemitteilung zum DOWNLOAD hier >


 

Kampf um Deutungshoheit verschlafen

Brüssel, 25. Februar 2010 - Klimawandel hin oder her, das fossil-atomare Verbrennungszeitalter ist in der Defensive. Die fossilen Platzhalter versuchen jetzt auszusitzen und mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln wieder die Initiative an sich zu reißen. Probiert wird das unter dem Banner von Schein-Innovationen, des Arbeitsplatzerhaltes, oder auch mit inszenierten Ängsten um Klimawandel oder Versorgungssicherheit. Klimawandel und Versorgungssicherheit sind aufgeblähte Schlüsselwörter im Ringen um die Deutungshoheit. Wer die Zukunft mit Kernbegriffen, Produkten und hauseigenen Designs besetzt, kann sie auch beherrschen. Die Sicherung der Deutungshoheit ist somit die bevorzugte Spielwiese von Public Affairs Beratern, PR-Agenturen und Lobbyisten, die zwischen Industrie, Politik und Medien ausgeklügelte Netze spinnen. Im Vorfeld des Bundeswahlkampfes liefen wieder die PR-Maschinen des atomar-fossilen Roll-Back heiß. Auch das Scheitern der wichtigsten Umweltkonferenz seit Gründung der Vereinten Nationen konnte den Beobachter des Kopenhagen-Tumults nicht überraschen. Schon deshalb nicht, da deren offizieller „Communcations Sponsor“ die dubiose Agentur Hill & Knowlton war. Eine Londoner PR-Agentur, zu deren Kunden unter anderem auch einer der größten Klimasünder Europas, der schwedische Staatskonzern Vattenfall, oder Regierungen, die mit Hilfe von Hill & Knowlton den Öl-Kriegszug im Irak zu rechtfertigen suchten, gehören. Vermeintlich gesicherte Positionen lassen sich aufweichen, untergraben und wenden. Dazu gehören auch Aussagen wie: „den Erneuerbaren Energien gehöre ohnehin die Zukunft“, oder „Grüne stehen für grüne Technologien“.

Es waren zuerst Londoner Medien-Gurus, die im Auftrag des Establishments damit begannen, fossil-atomaren Platzhaltern ein „grünes“ Make-Up aufzutragen. Wer für die Deutungshoheit nicht konzentriert in den Ring steigt, hat schon verloren. Das git auch für die Fraktion von „Gutmenschen“, die meinen ein Selbstlauf-Abo auf die Zukunft zu besitzen. Zum halbwegs fairen Meinungswettbewerb muß auch das protestantisch vergrämte Bilderverbot zu Angela Merkels ersten Politikkarriere als FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda aufgehoben werden. Das kleinkariert verkniffene Bilderverbot aus dem Kanzleramt ist im Kontext entscheidender energiepolitischer Richtungsentscheidungen eine weitere Nebelkerze. Zumal ja die Richtungsentscheidung zwischen zentralistischen Energieoligopolen und dezentralen Strukturen ansteht. Angela Merkel trat ja ohne Not einer kommunistischen Massenorganisation bei. Und das zu einem Zeitpunkt, als der hoffnungslos zentralisierte SED-Staat nicht mehr reformierbar war. Der Souverän kann sich von dieser Richtlinien befugten Kanzlerin noch immer kein scharfes Bild machen. Es ist an der Zeit, das Verborgene zu visualisieren. Das Ringen um Deutungshoheit geht in die nächste Runde. Die technologische Runderneuerung, heraus aus den Gruben energiepolitischer Steinzeit, wird nicht unter exotischen Firmierungen wie „grüne CCS-Kohle“ oder „grüner Atomstrom“ zu stemmen sein. Aber Sand ins Getriebe der energetischen Erneuerung lässt sich mit diesen Slogans schon träufeln. Der Weckruf, gerade auch an die aufgeschlosseneren Medienvertreter, kann nur lauten: recherchieren, recherchieren und nochmals recherchieren. (Lesen Sie den Hintergrundbericht hier >>> )




Change in Deutschland und Amerika

Brüssel/Bautzen, 16. November 2009 - Als erster Sorbischer Minister Präsident begrüsste Stanislaw Tillich den U.S. Präsidenten Barack Obama in der Landeshauptstadt Dresden. Amerika ist dabei, Deutschland als globalen CleanTech Marktführer zu überrunden. Bereits im Mai 2002 richtete HALO ENERGY den weltweiten Medien Fokus auf die Lausitz Region. Beginnend mit einem Empfang Sorbischer Vertreter in Buckingham Palace sowie einer internationalen Pressekonferenz in der Foreign Press Association, lancierte HALO von London aus die erste CleanTech Kampagne für die Lausitz. Heute symbolisieren Umwelttechnologien mehr als jeder andere Industriesektor „Made in Germany“. Jeden Tag entstehen allein bei regenerativen Energien über 80 neue Arbeitsplätze in Deutschland. Schon jetzt arbeiten in der einst von der Kohle Lobby als strukturschwach stigmatisierten Lausitz weitaus mehr Menschen im erneuerbaren Energiesektor als bei der Klima schädigenden und Wasser Resourcen verschwendenden Braunkohlewirtschaft. Als eine der ältesten Minderheiten Deutschlands haben die Sorben schon vor über 1600 Jahren die an Bodenschätzen, Gewässern und Natur reiche Lausitz kultiviert. Heute ist die Sorbische Kultur und die Lausitz Region durch die unzeitgemäß previligierte Braunkohle Industrie gefärdet. Deutsche Kohlekraftwerke sind die grössten CO2 Verschmutzer Europas und damit mit für den Klimawandel verantwortlich. Es ist höchste Zeit für einen wirklichen Power Change, für die nachhaltige Energiewende in Europa und weltweit. Hier finden Sie eine Pressemitteilung zur von HALO in der Londoner Foreign Press Association organisierten Pressekonferenz: "British Know-How to Strengthen Germany’s Oldest Minority" (Quelle Ralph T. Kappler / Tomaš Kappa).





CLEAN MOVES calls for paradigm shift in mobility

Brussels/Hannover, 1 May 2009 - Mobility after the crisis. Viable alternatives at the end of oil. More people in cars does not add up to greater mobility. The transport sector is still the biggest emitter of CO2. On the other hand, it is also a vital part of the world economy. The CLEAN MOVES energy-efficient mobility forum under the patronship of German Environment Minister Sigmar Gabriel addresses this issue. Astrid Klug, Parliamentary Secretary at the Federal Ministry for the Environment says: “Personal mobility is a basic human need, a fact that poses enormous challenges for both society and the environment. Meeting these challenges requires a fundamental change in direction. To achieve this, we need to push ahead more quickly with the transition to alternative fuels and drive systems and maximize all available efficiencies. However, this growth in the ‘sustainable mobility’ market will involve more than just hi-tech products and solutions. It also encompasses innovative transport concepts that rely heavily on public transport, pedestrian and bicycle transport.” This year, the CLEAN MOVES forum will from 20 - 24 April 2009 for the very first time be supported by Germany’s nationwide rail carrier, Deutsche Bahn. Deutsche Bahn group has a climate protection program and various flagship projects aimed at reducing group-wide emissions by 20 percent over the 2006–2020 period. The company also has its sights set on achieving significant emission reductions through alternative transport solutions, as its GM Integrated Systems Rail, Dr. Lutz Bücken, explains: “By providing rail services as part of intelligently networked multimodal transport chains we are able to function as a one-stop shop for sustainable transport solutions worldwide. Electric powered trains already account for over 90 percent of our rail services. But even this tried and proven system, which is ideally suited for the use of renewables, offers potential for further efficiencies. We intend to realize that potential.”

The EnergyAgency.NRW “Competence Network for Fuels and Drive Systems of the Future” will be exploring the theme of electric mobility at CLEAN MOVES. The Network’s director, Dr. Frank Köster, explains this integrated approach: “We’re talking about electrifying the entire drivetrain from well to wheel, but we’re still dependent on the internal combustion engine. That is why clean diesel concepts and gasoline-saving vehicle developments are just as central to our research as electric solutions.” This is the 21st century, yet the mobility debate is still framed by 20th century thinking and ideas. The time has come for completely new, groundbreaking solutions. Ralph Kappler, the initiator of CLEAN MOVES, explains: “The move away from oil is long overdue. CLEAN MOVES provides a way forward by offering an unbiased, integrated platform for solutions that are already highly developed and capable of being realized right now.” The CLEAN MOVES initiative also has a number of road shows, including a show at the European Motor Show in Brussels. In addition, the initiative is partnering with MASDAR Turret Middle East to operate a CLEAN MOVES Pavilion at the European Future Energy Forum in Bilbao. Further information at: www.cleanmoves.com




World Energy Dialogue with Focus on Energy Security

Hannover, 20 January 2009 - High-caliber speakers will be exploring the issue of energy supply security at the fourth WORLD ENERGY DIALOGUE, which will be held on the second and third day of HANNOVER MESSE 2009. Keynote speakers are Germany's Federal Minister of Economics and Technology, Michael Glos, its Foreign Minister, Frank-Walter Steinmeier, and Russia’s Energy Minister, Sergei Shmatko. The dialogue, which will be held on 21 and 22 April 2009, will once again be chaired by environmental expert Dr. Klaus Töpfer, Germany’s former Minister for the Environment. Dr. Töpfer recently called for targeted investment in efficient, leading-edge technologies and products in order to keep pace with the world’s growing demand for energy, arguing that this was the right path towards a sustainable economic policy. “One can’t simply preserve jobs for the sake of preserving jobs. Creating employment opportunities into the future requires global environmental leadership. Climate-friendly production is the solution to the current crisis, not its cause,” Dr. Töpfer said.

The international summit is co-organized by the Federation of German Industries (BDI), the Germany Energy Agency (dena) and HANNOVER MESSE. The lineup of speakers also includes: Youn Ho Lee, Minister of Knowledge Economy of Korea, Prof. Dr. Hans-Peter Keitel, President of the BDI and Jennifer M. Granholm, Michigan State Governor. The World Energy Dialogue will be held in Hall 27 at the Hannover Exhibition Center. The first day of the summit will close with the awards ceremony for the Energy Efficiency Award 2009, which recognizes innovative energy efficiency projects by industry and the manufacturing trades. 650 industry professionals from 25 nations attended WED 2008, which focused on ‘The Future of Power Plants and Grids’. For further information on WED 2009, visit:www.hannovermesse.de/wed_e.
Press Conference Invite here >





EU biofuel firms say not to blame for food prices

By Michael Hogan, REUTERS - European bioethanol production is not to blame for rising grain prices, a biofuels conference heard on Thursday. Only 2.6 percent of Germany's 40.9 million tonne grain harvest in 2007 was used to produce bioethanol, and only 1.5 percent of the European Union's total 267 million tonne grain crop was used for bioethanol, said Doerte Bieler of Germany's bioethanol industry association LAB. "It cannot be that this level of grain use for bioethanol production can be responsible for the doubling of EU grains prices in the last year," she told the Clean Moves Expo biofuels conference.
"Grain prices have risen because of other factors such as poor harvests and speculation," she said.

But U.S. biofuel output was at a higher level than in Europe and may be responsible for pushing up grains there, she said. Several politicians, including British Prime Minister Gordon Brown, have recently raised concerns that higher biofuels production aimed at reducing global warming was behind the rise in global food prices. Albrecht Schaper, commercial manager of German bioethanol producer Fuel21 GmbH, said Germany had huge grain and sugar surpluses which have been traditionally exported as they could not be consumed by Germany's domestic market. "For the last 30 years we have been criticised because we have exported grain cheaply around the world," Schaper said. "Now we have found a use for grain which means we may not have to do this any more and suddenly that is wrong too."
He said development aid to the Third World needed to be focused more on increasing agricultural efficiency. Ingo Klenk, of German bioethanol producer CropEnergies, said the food versus biofuel debate had ignored the fact that huge volumes of animal feed were produced as a by-product of bioethanol production. He called for a more coordinated approach to increasing biofuel output among governments to ensure there is be no competition for raw materials between food and biofuel makers. (Reported by Michael Hogan, REUTERS, from the HALO organised Clean Moves Conference)





Efficient mobility gains global momentum

Brussels/Hannover, 25 February 2008 - The Clean Moves Expo, part of the flagship Energy fair, will focus on unlocking new applications for electric drives, sustainable biofuels, the latest developments in natural gas drives and optimized diesel technology. With German Federal Environment Minister Sigmar Gabriel as its patron, the Clean Moves Expo at Hannover Messe (the Hannover Fair) will cover the full range of energy-efficient mobility technologies. “There are many advantages to using electrical energy in transportation. It can be obtained from a number of primary energy sources, which could substantially reduce dependency on oil imports. And crucially, using renewable energies to generate power will greatly improve the CO2 balance in the transport sector”, comments Environment Minister Sigmar Gabriel. The most efficient way to use energy is to conserve it. This simple conclusion has provided the launch pad for developing highly-efficient cars. Manufacturers such as Volkswagen, Fiat, Opel and Ford will be displaying examples of these at Clean Moves 2008. “Clean Moves establishes a firm foothold on the path towards finding technology that will help to overcome the imbalances and dependencies of the oil era. This event provides a market-focused showcase for viable solutions,” comments Ralph Kappler, the driving force behind Clean Moves.

“Germany, one of the global front-runners in the development of biofuels, is focusing on establishing international sustainability standards for both the cultivation of biomass and the production of biofuels,” says Dr. Andreas Schütte of the Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (Agency for Renewable Resources). His agency and the BDEW are both supporting Clean Moves as information partners. According to EU Commission guidelines, biofuels are to replace ten percent of fossil fuels by 2020 to ensure sustainable security of supply. The German Federal Government’s road map anticipates that the proportion of sustainable biofuels could be as high as 17 percent by 2020. Dietrich Klein, Managing Director of the Verband Landwirtschaftliche Biokraftstoffe (Association for Agricultural Biofuels) comments: “If we produce bioethanol in Europe using the raw materials available in the region, we can be confident of meeting the EU’s sustainability criteria throughout the entire process from cultivation to production.”


Nuclear expansion would be a risk to national security


According to a new report from the Oxford Research Group the hope for a new era of cheap, clean nuclear power is a 'myth'. Building more nuclear power stations would also increase terror risk the paper says. A worldwide expansion of nuclear power has little chance of significantly reducing carbon emissions but will add dangerously to the proliferation of nuclear weapons-grade materials and the potential for nuclear terrorism, says a leading research group that has analysed the possible uptake of civil atomic power over the next 65 years. The Oxford Research Group paper, funded by the Joseph Rowntree charitable trust, says that the worldwide nuclear "renaissance" planned by the industry to provide cheap, clean power is a myth.Although global electricity demand is expected to rise by 50% in the next 25 years, only 25 new nuclear reactors are currently being built, with 76 more planned and a further 162 proposed, many of which are unlikely to be built.

This compares with 429 reactors in operation today, many of which are already near the end of their useful lives and need replacing soon. For nuclear power to make any significant contribution to a reduction in global carbon emissions in the next two generations, the paper says, the industry would have to construct nearly 3,000 new reactors - or about one a week for 60 years. "A civil nuclear construction and supply programme on this scale is a pipe dream, and completely unfeasible. The highest historic rate of build is 3.4 new reactors a year," says the report.If the decision to go with nuclear power is taken, then the UK will implement a flawed and dangerously counter-productive energy policy. "The question is whether in the 21st century the security risks associated with civil nuclear power can be managed, or not? Society has to decide whether or not the risks of proliferation and nuclear terrorism in a world with many nuclear power reactors are acceptable", the report concludes.



World Energy Dialogue: Efficiency as export factor

HANNOVER MESSE, 19 February 2007 - Under the patronage of the German Ministry for Economic Affairs and Technology, the World Energy Dialogue 2007 is being organized jointly by Deutsche Messe and the Federation of German Industry. Participants at the recent Energy Summit held by the German government expressed the view that energy-saving technology, i.e. the ability to improve energy efficiency, could prove an important factor in the international marketing of German cutting-edge technology. In this connection Michael Glos, Federal Minister for Economic Affairs and Technology, has announced a new export drive based on energy-efficient technology. Increasing energy efficiency forms a cornerstone of energy-related policies. Importantly, the use of modern technology to reduce energy consumption reduces the dependency of nation states on imports, and also leads to lower energy costs. Furthermore, the quest for new energy technology encourages innovation and makes an important contribution to the control of climate change. In the event of long-term increases in energy prices the development of this kind of technology would become an even more important competitive factor than it already is today.

The German government has emphasized the huge potential for energy-saving technology. In fact, government policy aims to double energy productivity by 2020 compared with levels in 1990. This goal applies to all areas of energy consumption � from power stations and buildings to vehicles. The German Energy Agency estimates that on the basis of improved utilization the country will be able to reduce energy consumption in 2020 by more than 20 percent compared with 2005. For more information go to: www.world-energy-dialogue.com




Lloyd's tells members climate change could destroy insurers


The Guardian, by Terry Macalister, June 6, 2006 - Lloyd's of London, the oldest insurance market in the world, yesterday urged its members to start taking global warming more seriously, by increasing prices to avoid being "swept away" in a sea of future financial claims. Premiums will have to rise and some risks might even be classed as uninsurable due to greenhouse gases and rising sea levels, warned Lloyd's in a report entitled Climate Change, Adapt or Bust. "Although it's almost two decades since the UN recognised that climate change was a catastrophic threat to the Earth, it's clear that the insurance industry has not taken catastrophe trends seriously enough. Climate change is today's problem not tomorrow's. If we don't take action now to understand the changing nature of our planet we will face extinction," said Lloyd's director, Rolf Tolle. Lloyd's, which has the capacity to write 15bn worth of business this year, did not want to enter the politicially contentious debate on how much human activity affected global warming but was happy to accept the "growing body of opinion" on the issue.

The rising cost of weather-related catastrophes made it impossible for the insurance market to ignore what was happening with rising carbon dioxide levels, it said. In the short term the insurance industry would have to invest more time and money in academic research as well as convert scientific predictions into practical guidance for the sector. The unstable climate could have an impact on global asset values, reducing their value to insurers which have traditionally relied on investment returns to boost profits, it warned. "Consequently it will become even more important for insurers to price risk according to exposure, and to underwrite for profit, without reliance on investment income." It was time for insurers to stop treating climate change as a peripheral field of work and to put it at the centre of their operations. "Understanding and responding to it must become 'business as usual' for insurers and those they work with.