Störfall Atomkraft - zivile und militärische Atomtechnologie nicht trennbar
Brüssel, 26. Juli 2010 - Die faktenreiche „Störfall Atomkraft“ Publikation vernetzt erstmalig die Diskurse um Terrorismus, Atomwaffen, Gesundheitsschutz, Ressourcen- und Energiesicherheit. Die zivile und die militärische Nutzung der Atomtechnologie sind faktisch nicht trennbar. Auf diese in öffentlichen Diskursen verdrängte Tatsache weist das neue Sachbuch STÖRFALL ATOMKRAFT hin und vernetzt damit erstmalig die Debatten um Gesundheitsschutz, Ressourcen, Energiesicherheit, Terrorismus und Atomwaffen. Es liefert hochbrisante Argumente zur Debatte um die Laufzeitverlängerung und durchleuchtet faktenreich die sogenannte „Renaissance“ der Atomkraft. Die Herausgeber des Sachbuches Karl-W. Koch, Astrid Schneider und Ralph Thomas Kappler sehen einen direkten Zusammenhang zwischen der fortschreitenden Verbreitung von Atomwaffen, der zunehmenden Gefahr atomarer Konflikte und der „zivilen“ Nutzung der Atomenergie.
Zahlreiche Bürger
lehnen Atomkraft gefühlsmäßig und aus grundlegender Überzeugung
ab. Aktuelle Daten, Zahlen und Zusammenhänge zeigen klipp und klar, wie
richtig sie damit liegen. „Wenn wir nicht unverzüglich handeln,
geraten wir in ein neues nukleares Zeitalter: gefährlicher, seelisch
unerträglicher und finanziell kostenspieliger als der Kalte Krieg“,
erklärte bereits Henry Kissinger am Ende des Kalten Krieges. „Die
Bedrohung eines Nuklearkriegs hat ab-, aber die Gefahr eines Angriffs mit
Atomwaffen hat zugenommen.“, warnte US- Präsidenten Barack Obama
bei einer Rede in Prag. Im
Buch werden auch konkrete Schritte für eine Welt ohne atomare Bedrohung
dargestellt. Solange auf der Welt aber 440 AKW laufen, werden skrupellose
Politiker weiterhin versuchen, Atombomben zu bauen. Atombomben könnten
auch in die Hände von Terroristen gelangen, wenn wir das Atomzeitalter
nicht hinter uns lassen. Das heißt: möglichst rasch AKW schließen
und Energie künftig aus erneuerbaren Energiequellen gewinnen. Bei entsprechendem
politischem Willen ist die Energiewende in 30 Jahren zu 100 Prozent möglich.
Das bestätigte auch der unter dubiosen Umständen zurückgetretene
Bundespräsident: „Ich kenne keinen einzigen seriösen Wissenschaftler,
der behauptet, mit Atomenergie könnten unsere Energieprobleme gelöst
werden.“, so Horst Köhler. Informationen zum Störfall Atomkraft
Buch beim VAS-Verlag unter: www.vas-verlag.de
Kampf um Deutungshoheit verschlafen
Renewable
Snapshots: aktuelle Analyse atomar-fossiler PR-Kampagnen
Brüssel, 25. Februar 2010 - Klimawandel hin oder her, das fossil-atomare
Verbrennungszeitalter ist in der Defensive. Die fossilen Platzhalter versuchen
jetzt auszusitzen und mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln
wieder die Initiative an sich zu reißen. Probiert wird das unter dem
Banner von Schein-Innovationen, des Arbeitsplatzerhaltes, oder auch mit inszenierten
Ängsten um Klimawandel oder Versorgungssicherheit. Klimawandel und Versorgungssicherheit
sind aufgeblähte Schlüsselwörter im Ringen um die Deutungshoheit.
Wer die Zukunft
mit Kernbegriffen, Produkten und hauseigenen Designs besetzt, kann sie auch
beherrschen. Die Sicherung der Deutungshoheit ist somit die bevorzugte Spielwiese
von Public Affairs Beratern, PR-Agenturen und Lobbyisten, die zwischen Industrie,
Politik und Medien ausgeklügelte Netze spinnen. Im Vorfeld des Bundeswahlkampfes
liefen wieder die PR-Maschinen des atomar-fossilen Roll-Back heiß. Auch
das Scheitern der wichtigsten Umweltkonferenz seit Gründung der Vereinten
Nationen konnte den Beobachter des Kopenhagen-Tumults nicht überraschen.
Schon deshalb nicht, da deren offizieller „Communcations Sponsor“
die dubiose Agentur Hill & Knowlton war. Eine Londoner PR-Agentur, zu
deren Kunden unter anderem auch einer der größten Klimasünder
Europas, der schwedische Staatskonzern Vattenfall, oder Regierungen, die mit
Hilfe von Hill & Knowlton den Öl-Kriegszug im Irak zu rechtfertigen
suchten, gehören. Vermeintlich
gesicherte Positionen lassen sich aufweichen, untergraben und wenden. Dazu
gehören auch Aussagen wie: „den Erneuerbaren Energien gehöre
ohnehin die Zukunft“, oder „Grüne stehen für grüne
Technologien“.
Es waren zuerst Londoner Medien-Gurus, die im Auftrag des Establishments damit
begannen, fossil-atomaren Platzhaltern ein „grünes“ Make-Up
aufzutragen. Wer für die Deutungshoheit nicht konzentriert in den Ring
steigt, hat schon verloren. Das git auch für die Fraktion von „Gutmenschen“,
die meinen ein Selbstlauf-Abo auf die Zukunft zu besitzen. Zum halbwegs fairen
Meinungswettbewerb muß auch das protestantisch vergrämte Bilderverbot
zu Angela Merkels ersten Politikkarriere als FDJ-Sekretärin für
Agitation und Propaganda aufgehoben werden. Das kleinkariert verkniffene Bilderverbot
aus dem Kanzleramt ist im Kontext entscheidender energiepolitischer Richtungsentscheidungen
eine weitere Nebelkerze. Zumal ja die Richtungsentscheidung zwischen zentralistischen
Energieoligopolen und dezentralen Strukturen ansteht. Angela Merkel trat ja
ohne Not einer kommunistischen Massenorganisation bei. Und das zu einem Zeitpunkt,
als der hoffnungslos zentralisierte SED-Staat nicht mehr reformierbar war.
Der Souverän kann sich von dieser Richtlinien befugten Kanzlerin noch
immer kein scharfes Bild machen. Es ist an der Zeit, das Verborgene zu visualisieren.
Das Ringen um Deutungshoheit geht in die nächste Runde. Die technologische
Runderneuerung, heraus aus den Gruben energiepolitischer Steinzeit, wird nicht
unter exotischen Firmierungen wie „grüne CCS-Kohle“ oder
„grüner Atomstrom“ zu stemmen sein. Aber Sand ins Getriebe
der energetischen Erneuerung lässt sich mit diesen Slogans schon träufeln.
Der Weckruf, gerade auch an die aufgeschlosseneren Medienvertreter, kann nur
lauten: recherchieren, recherchieren und nochmals recherchieren. (Lesen Sie
den Hintergrundbericht hier >>>
)
Change in Deutschland und Amerika
Brüssel/Bautzen,
16. November 2009 - Als erster Sorbischer Minister Präsident begrüsste
Stanislaw Tillich den U.S. Präsidenten Barack Obama in der Landeshauptstadt
Dresden. Amerika ist dabei, Deutschland als globalen CleanTech Marktführer
zu überrunden. Bereits im Mai 2002 richtete HALO ENERGY den weltweiten
Medien Fokus auf die Lausitz Region. Beginnend mit einem Empfang Sorbischer
Vertreter in Buckingham Palace sowie einer internationalen Pressekonferenz
in der Foreign Press Association, lancierte HALO von London aus die erste
CleanTech Kampagne für die Lausitz. Heute symbolisieren Umwelttechnologien
mehr als jeder andere Industriesektor „Made in Germany“. Jeden
Tag entstehen allein bei regenerativen Energien über 80 neue Arbeitsplätze
in Deutschland. Schon jetzt arbeiten in der einst von der Kohle Lobby als
strukturschwach stigmatisierten Lausitz weitaus mehr Menschen im erneuerbaren
Energiesektor als bei der Klima schädigenden und Wasser Resourcen verschwendenden
Braunkohlewirtschaft. Als eine der ältesten Minderheiten Deutschlands
haben die Sorben schon vor über 1600 Jahren die an Bodenschätzen,
Gewässern und Natur reiche Lausitz kultiviert. Heute ist die Sorbische
Kultur und die Lausitz Region durch die unzeitgemäß previligierte
Braunkohle Industrie gefärdet. Deutsche Kohlekraftwerke sind die grössten
CO2 Verschmutzer Europas und damit mit für den Klimawandel verantwortlich.
Es ist höchste Zeit für einen wirklichen Power Change, für
die nachhaltige Energiewende in Europa und weltweit. (von Ralph T. Kappler
/ Tomaš Kappa)
CLEAN
MOVES calls for paradigm shift in mobility
Brussels/Hannover, 1 May
2009 - Mobility
after the crisis. Viable alternatives at the end of oil. More people in cars
does not add up to greater mobility.
The transport sector is
still the biggest emitter of CO2. On the other hand, it is also a vital part
of the world economy. The CLEAN MOVES energy-efficient mobility forum under
the patronship of German Environment Minister Sigmar Gabriel addresses this
issue. Astrid Klug, Parliamentary Secretary at the Federal Ministry for the
Environment says: “Personal mobility is a basic human need, a fact that
poses enormous challenges for both society and the environment. Meeting these
challenges requires a fundamental change in direction. To achieve this, we
need to push ahead more quickly with the transition to alternative fuels and
drive systems and maximize all available efficiencies. However, this growth
in the ‘sustainable mobility’ market will involve more than just
hi-tech products and solutions. It also encompasses innovative transport concepts
that rely heavily on public transport, pedestrian and bicycle transport.”
This year, the CLEAN
MOVES forum will from 20 - 24 April 2009 for the very first time be supported
by Germany’s nationwide rail carrier, Deutsche Bahn. Deutsche Bahn group
has a climate protection program and various flagship projects aimed at reducing
group-wide emissions by 20 percent over the 2006–2020 period. The company
also has its sights set on achieving significant emission reductions through
alternative transport solutions, as its GM Integrated Systems Rail, Dr. Lutz
Bücken, explains: “By providing rail services as part of intelligently
networked multimodal transport chains we are able to function as a one-stop
shop for sustainable transport solutions worldwide. Electric powered trains
already account for over 90 percent of our rail services. But even this tried
and proven system, which is ideally suited for the use of renewables, offers
potential for further efficiencies. We intend to realize that potential.”
The EnergyAgency.NRW “Competence Network for Fuels and Drive Systems of the Future” will be exploring the theme of electric mobility at CLEAN MOVES. The Network’s director, Dr. Frank Köster, explains this integrated approach: “We’re talking about electrifying the entire drivetrain from well to wheel, but we’re still dependent on the internal combustion engine. That is why clean diesel concepts and gasoline-saving vehicle developments are just as central to our research as electric solutions.” This is the 21st century, yet the mobility debate is still framed by 20th century thinking and ideas. The time has come for completely new, groundbreaking solutions. Ralph Kappler, the initiator of CLEAN MOVES, explains: “The move away from oil is long overdue. CLEAN MOVES provides a way forward by offering an unbiased, integrated platform for solutions that are already highly developed and capable of being realized right now.” The CLEAN MOVES initiative also has a number of road shows, including a show at the European Motor Show in Brussels. In addition, the initiative is partnering with MASDAR Turret Middle East to operate a CLEAN MOVES Pavilion at the European Future Energy Forum in Bilbao. Further information at: www.cleanmoves.com
World Energy Dialogue with Focus on Energy Security
Hannover,
20 January 2009 - High-caliber speakers will be exploring the issue of energy
supply security at the fourth WORLD ENERGY DIALOGUE, which will be held on
the second and third day of HANNOVER MESSE 2009. Keynote speakers are Germany's
Federal Minister of Economics and Technology, Michael Glos, its Foreign Minister,
Frank-Walter Steinmeier, and Russia’s Energy Minister, Sergei Shmatko.
The dialogue, which will be held on 21 and 22 April 2009, will once again
be chaired by environmental expert Dr. Klaus Töpfer, Germany’s
former Minister for the Environment. Dr. Töpfer recently called for targeted
investment in efficient, leading-edge technologies and products in order to
keep pace with the world’s growing demand for energy, arguing that this
was the right path towards a sustainable economic policy. “One can’t
simply preserve jobs for the sake of preserving jobs. Creating employment
opportunities into the future requires global environmental leadership. Climate-friendly
production is the solution to the current crisis, not its cause,” Dr.
Töpfer said.
The international summit is co-organized by the Federation of German Industries
(BDI), the Germany Energy Agency (dena) and HANNOVER MESSE. The lineup of
speakers also includes: Youn Ho Lee, Minister of Knowledge Economy of Korea,
Prof. Dr. Hans-Peter Keitel, President of the BDI and Jennifer M. Granholm,
Michigan State Governor. The World Energy Dialogue will be held in Hall 27
at the Hannover Exhibition Center. The first day of the summit will close
with the awards ceremony for the Energy Efficiency Award 2009, which recognizes
innovative energy efficiency projects by industry and the manufacturing trades.
650 industry professionals from 25 nations attended WED 2008, which focused
on ‘The Future of Power Plants and Grids’. For further information
on WED 2009, visit:www.hannovermesse.de/wed_e.
Press Conference Invite
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EU
biofuel firms say not to blame for food prices
By Michael Hogan, REUTERS - European bioethanol production is not to blame
for rising grain prices, a biofuels conference heard on Thursday. Only 2.6
percent of Germany's 40.9 million tonne grain harvest in 2007 was used to
produce bioethanol, and only 1.5 percent of the European Union's total 267
million tonne grain crop was used for bioethanol, said Doerte Bieler of Germany's
bioethanol industry association LAB. "It cannot be that this level of
grain use for bioethanol production can be responsible for the doubling of
EU grains prices in the last year," she told the Clean Moves Expo biofuels
conference. "Grain
prices have risen because of other factors such as poor harvests and speculation,"
she said.
But U.S. biofuel output was at a higher level than in Europe and may be responsible
for pushing up grains there, she said. Several politicians, including British
Prime Minister Gordon Brown, have recently raised concerns that higher biofuels
production aimed at reducing global warming was behind the rise in global
food prices. Albrecht Schaper, commercial manager of German bioethanol producer
Fuel21 GmbH, said Germany had huge grain and sugar surpluses which have been
traditionally exported as they could not be consumed by Germany's domestic
market. "For the last 30 years we have been criticised because we have
exported grain cheaply around the world," Schaper said. "Now we
have found a use for grain which means we may not have to do this any more
and suddenly that is wrong too." He
said development aid to the Third World needed to be focused more on increasing
agricultural efficiency. Ingo Klenk, of German bioethanol producer CropEnergies,
said the food versus biofuel debate had ignored the fact that huge volumes
of animal feed were produced as a by-product of bioethanol production. He
called for a more coordinated approach to increasing biofuel output among
governments to ensure there is be no competition for raw materials between
food and biofuel makers. (Reported by Michael Hogan,
REUTERS, from the HALO organised Clean Moves Conference)
Efficient mobility gains global momentum
Brussels/Hannover, 25 February 2008 - The Clean Moves Expo, part of the flagship Energy fair, will focus on unlocking new applications for electric drives, sustainable biofuels, the latest developments in natural gas drives and optimized diesel technology. With German Federal Environment Minister Sigmar Gabriel as its patron, the Clean Moves Expo at Hannover Messe (the Hannover Fair) will cover the full range of energy-efficient mobility technologies. “There are many advantages to using electrical energy in transportation. It can be obtained from a number of primary energy sources, which could substantially reduce dependency on oil imports. And crucially, using renewable energies to generate power will greatly improve the CO2 balance in the transport sector”, comments Environment Minister Sigmar Gabriel. The most efficient way to use energy is to conserve it. This simple conclusion has provided the launch pad for developing highly-efficient cars. Manufacturers such as Volkswagen, Fiat, Opel and Ford will be displaying examples of these at Clean Moves 2008. “Clean Moves establishes a firm foothold on the path towards finding technology that will help to overcome the imbalances and dependencies of the oil era. This event provides a market-focused showcase for viable solutions,” comments Ralph Kappler, the driving force behind Clean Moves.
“Germany, one of the global front-runners in the development of biofuels, is focusing on establishing international sustainability standards for both the cultivation of biomass and the production of biofuels,” says Dr. Andreas Schütte of the Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (Agency for Renewable Resources). His agency and the BDEW are both supporting Clean Moves as information partners. According to EU Commission guidelines, biofuels are to replace ten percent of fossil fuels by 2020 to ensure sustainable security of supply. The German Federal Government’s road map anticipates that the proportion of sustainable biofuels could be as high as 17 percent by 2020. Dietrich Klein, Managing Director of the Verband Landwirtschaftliche Biokraftstoffe (Association for Agricultural Biofuels) comments: “If we produce bioethanol in Europe using the raw materials available in the region, we can be confident of meeting the EU’s sustainability criteria throughout the entire process from cultivation to production.”